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Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihren Tieren  ein gutes und erfolgreiches neues Jahr mit vielen Glücksmomenten!
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Katzen: Blutdruck regelmäßig überprüfen!
Katzen im Seniorenalter können unter hohem Blutdruck leiden.
Bluthochdruck sieht man einer Katze nicht an. Doch er kann Leber, Nieren, Gehirn und die Gefäße am Auge schädigen. Bluthochdruck bei der Katze tritt oft in Verbindung mit anderen Krankheiten auf. Vor allem die Überfunktion der Schilddrüse, Diabetes und Nierenerkrankungen verursachen erhöhten Blutdruck. Daher empfehlen Experten bei Katzen ab einem Alter von neun Jahren mindestens einmal im Jahr den Blutdruck zu kontrollieren. Bei Tieren mit chronischen Krankheiten muss der Blutdruck öfter gemessen werden um irreperable Schäden wie Erblindung oder Nierenversagen zu vermeiden. Zur Behandlung des Blutdruckes kommen unterschiedliche, gut verträgliche Medikamente zum Einsatz. Normalerweise müssen diese lebenslang verabreicht werden. Auch die dem Blutdruck zu Grunde liegende Krankheit muss natürlich mit behandelt werden. (Quelle: Gesunde Tierliebe)
Welche Krankheiten werden von Zecken übertragen?

Borreliose
die Borreliose wird durch die heimische Zeckenart Ixodes ricinus übertragen. Beim Hund verursachen die Borrelien Gelenkentzündungen und wechselnde Lahmheiten.
Babesiose
Die Babesiose, eine schwere Blutkrankheit, wird durch die Auwaldzecke übertragen. Der Erreger ist ein Parasit, der die roten Blutkörperchen des Hundes zerstört. Anämie, Fieber und Gelbsucht sind die Folge. Unbehandelt stirbt der Hund in der Regel nach wenigen Tagen. Selbst bei behandelten Hunden ist das Risiko hoch. Etwa jeder 10. Hund stirbt trotz Behandlung an der gefährlichen Infektion.
Hundeanaplasmose
Die Hundeanaplasmose wird durch die heimische Zecke Ixodes ricinus übertragen. Die Erreger dieser Krankheit sind Bakterien, die die Blutplättchen und die weißen Blutkörperchen zerstören. Im Laufe der Erkrankung kommt es zu Fieber, Gewichtsverlust, Ödemen in den Gliedmaßen, Anämie und zur Beeinträchtigung des Zentralnervensystems. Auch Gelenkenzündungen können auftreten. Zwei bis fünf Prozent der heimischen Zecken sind infiziert und übertragen die Krankheit.
FSME
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis wird ebenfalls durch Ixodes Ricinu übertragen. Ihre Erreger sind Viren, die für den Menschen besonders gefährlich sind. Beim Hund verursachen sie nur selten Symptome.
Welchen Schutz gegen Zecken gibt es?
Zur Verhinderung der Übertragung von Krankheiten durch Zecken empfehlen sich Medikamente mit zweifacher Wirkung. Zum eine sollen sie abschrecken (repellieren) und zum anderen eine gute abtötende Wirkung haben. Diese Medikamente werden als spot- on Produkte auf die Haut des Hundes geträufelt oder als Halsbänder verwendet. Sie verteilen sich innerhalb weniger Stunden und dringen in die obere Hautschicht ein.
Mittel, wie z. Öle mit Lorbeer, Lavendel, Rosmarin und Knochlauch müssen als unwirksam eingestuft werden.
Das Absammeln der Zecken nach jedem Spaziergang ist sinnvoll, aber keine sichere Methode. Viel zu häufig werden Zecken übersehen. Junge Zecken sind sehr klein und können erst nach der Blutmahlzeit erkannt werden.

Quelle: Bpt und Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin
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Wie wichtig ist Vogelfütterung
Bei geschlossener Schneedecke und strengem Dauerfrost leuchtet die Vogelfütterung allen Menschen ein. Aber es ist auch sinnvoll Vögel bei milderen Temperaturen zu füttern. Warum?
Durch die Intensivierung der Landwirtschaft gibt es kaum noch Wildpflanzen auf den Feldern. Die wenigen Wiesen werden jährlich bis zu fünfmal gemäht und produzieren viel weniger Blüten und Samen. Dadurch ist die Zahl der Insekten geschrumpft.
Als auf den Feldern noch Futter im Überfluss vorhanden war, gab es bei uns eine ungeheure Vogeldichte. Heute sind die Bestände aller Vogelarten viel kleiner geworden und alle Arten sind dezimiert.
Bei unseren heimischen Vögel gibt es fast keine reinen Insektenfresser. Viele Arten nehmen zu bestimmten Zeiten Körner und Sämereien auf, zu anderen Zeiten ernähren sie sich und vor allem die Jungvögel mit Insekten. Doch durch die verminderte Anzahl an Insekten müssen die Vögel ein vielfaches fliegen um ihre Brut zu ernähren. Diese Vögel holen ihren Treibstoff vom Meisenknödel und füttern dann die Insekten an die Jungen, deshalb ist eine ganzjährige Vogelfütterung duraus sinnvoll.
Welches Futter ist nun ideal?
Fettfutter ist immer ideal, auch im Sommer sind Meisenknödel eine gute Energiequelle. Streufutter kann ebenfalls zu allen Jahreszeiten angeboten werden. Im Sommer sind feine Sämereien und im Winter Sonnenblumenkerne ideal.
Bei der Vogelfütterung muss auf Hygiene geachtet werden:
Futterspender sind hygienischer als Vogelhäuschen, weil weder Schmutz noch Feuchtigkeit in das Silo gelangen.
Das Futter muss einmal wöchentlich auf Schimmel, Feuchtigkeit und Verschmutzung überprüft werden.
Einmal monatlich sollten Häuschen, Spender oder Silos auseinander genommen werden und gründlich gereinigt werden, bevor man sie wieder auffüllt.
Futterreste und  Vogelkot  am Boden zusammenrechen und entsorgen.
Essensreste, altes Brot und leicht verderbliche Nahrung gehören nicht an eine Futterstelle!

Quelle: Prof. Dr. Peter Berthold, Gabriele Mohr:"Vögel füttern-aber richtig" (Kosmos-Verlag)


Immer aktuelle und neue Informationen rund um die Kleintierpraxis Straub

Umgang mit aggressiven Kaninchen und geeignete Gegenmaßnahmen
Kaninchenverhalten
Kaninchen sind in der Natur Fluchttiere. Daher kann Hochheben, von oben Greifen oder enges Festhalten Angst auslösen. Kaninchen versuchen mit Strampeln oder Zwicken unangenehmen Situationen zu entkommen. Fluchtversuche werden auch unternommen, wenn das Kaninchen unvermittelt, ungeschickt oder grob angefasst wird.

Laute und Körpersprache in Zusammenhang mit Aggressivität

Ein bedrängtes Kaninchen legt die Ohren an, springt nach vorne und klopft mit den Vorderläufen, knurrt und kann auch beißen. Zieht sich der Angreifer nicht zurück, so wird er weiter attackiert.
Umkreist das Kaninchen seinen Besitzer, stößt dabei brummende Laute aus und bespringt die Füße des Besitzers handelt es sich um ein sexuell motiviertes Verhalten wie bei einer Begattung.
Schreit ein Kaninchen, so ist dies nicht als Abwehrreaktion oder Aggression zu interpretieren, sondern als Ausdruck höchster Angst oder großer Schmerzen.

Gründe für Aggressivität
- Hormone
Insbesondere bei weiblichen Kaninchen sind die Gründe für aggressives Verhalten in einer hohen Produktion von Geschlechtshormonen zu suchen. Insbesondere während der Scheinträchtigkeit fallen diese Tiere durch angriffslustiges Verhalten, durch Dominanz gegenüber den Partnertieren und durch Nestbauverhalten mit Fell rupfen auf. Bei Untersuchungen in der Praxis stellt man bei diesen Tieren Milch im Gesäuge und eine vergrößerte Gebärmutter fest.
Auch männliche Tiere, die unkastriert und einzeln gehalten werden, bespringen gerne den Besitzer oder ausgewählte Spielzeuge. Dieses Verhalten ist ebenfalls hormonell beeinflusst.
Hier schafft die Kastration Abhilfe.
Bei der Gemeinschaftshaltung männlicher Tiere ist eine Kastration unverzichtbar, um sie dauerhaft gemeinsam halten zu können.
Auch weibliche Tiere werden nach der Kastration verträglicher. Häufig ist die Schein- trächtigkeit im Anschluss an den Östrus mit gesteigerter Aggressivität verbunden. Wichtige Indikationen für die Kastration eines weiblichen Tieres sind Veränderungen an der Gebärmutter und an den Eierstöcken, die auch durch gesteigertes sexuelles Verhalten gekennzeichnet sind.

- Haltung
Zu kleine Gehege und eine unzureichende Strukturierung des Kaninchenstalls können ebenfalls zu unerwünschtem Verhalten führen. Werden mehrere nicht kastrierte gleichgeschlechtliche Kaninchen zusammengehalten, so führt das häufig dazu, dass sich keine stabile Rangordnung etabliert. Es kommt zu ständigen Streitigkeiten.

- Handling
Falsches Festhalten kann dem Kaninchen Schmerzen zufügen, denen es entkommen möchte. Durch Ausschlagen und ruckartige Bewegungen fügt sich da Kaninchen selbst und auch dem Haltenden Schmerzen zu. Durch plötzliches Greifen von oben wird der Fluchtreflex ausgelöst, denn instinktiv wollen Kaninchen ihren natürlichen Hauptfeinden, den Beutegreifern entkommen.
- Krankheit
Aggressivität kann auch in Verbindung mit schmerzhaften Erkrankungen auftreten. Zu den typischen Krankheiten mit Schmerzen gehört die Tympanie ( Aufgasung durch Magenüberladung, Tumorerkrankungen usw.) oder Veränderungen im Skelettsystem. Auch Erkrankungen der Atemwege mit Atemnot bringen Kaninchen in Panik und rufen Abwehrbewegungen hervor.

Vorbeugen und Behandlung von aggressiven Kaninchen

Optimale Haltungsbedingungen sind unerlässlich. Eine ausreichende Gehegegröße nit abwechslungsreicher Einrichtung und Beschäftigungsmöglichkeiten und eine Haltung von mindestens zwei Kaninchen sind von großer Bedeutung. Die soziale Interaktion ist für das Wohlbefinden des Kaninchens ein wichtiger Wohlfühlfaktor.
Das Vertrauen des Kaninchens erwirbt man mit einer ruhigen und vorsichtigen Heran-gehensweise. Bei scheuen Tieren tut man gut daran ihr Schutzbedürfnis zu nutzen. Zunächst werden sie mit Futter in eine Transportbox gelockt und dann werden sie transportiert. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Transportbox als sicher empfunden wird.
Erst wenn ein Kaninchen Vertrauen hat, das heißt, es lässt sich im Gehege streicheln und holt Leckerbissen aus der Hand, kann es auf sichere Weise hoch gehoben werden. In der Tierarztpraxis sind Kaninchen oft weniger aggressiv als im eigenen Revier. Trotzdem muss immer mit Fluchtversuchen gerechnet werden. Deshalb muss das Kaninchen stets so gehalten werden, dass es nicht unvermittelt davon hüpft.
Das sichere Herausheben aus der von oben zu öffnendenTransportbox erfolgt durch Umfassen des Brustkorbes von unten her. Die andere Hand umfasst die Hinterläufe und die hintere Körperhälfte. Ist die Transportbox nur von vorn zu öffnen, so bewährt es sich das Tier mit beiden Unterarmen zu umfassen, wobei die Hände die Hintergliedmaßen stützen. Bei aggressiven Kaninchen ist das Herausnehmen von oben besser.

Anforderungen an artgerechte Haltung
  • eine Käfiggröße von mindestens 140 cm Länge und freier Auslauf (für zwei Kaninchen)
  • ein Gehege mit mindestens 2 qm Platz pro Kaninchen, ein zu großes Gehege gibt es nicht
  • Futternäpfe
  • mehrere Trinkflaschen
  • Heuraufe
  • mehrere Toilettenschalen mit Strohpellets
  • mehrere Versteck und Aussichtsplätze z.B. Holzhäuser, Weidenbrücken, Heutunnel
  • immer wieder neue Nage und Beschäftigungsmöglichkeiten (z.B. Weidebälle, frische Zweige, versteckte Leckerbissen

Kaninchen, die artgerecht gehalten werden, werden zu ihren Besitzern Vertrauen fassen und als fröhliche und zufriedene Haustiere viel Freude bereiten.

Infos für Kaninchenhalter
Myxomatose auf dem Vormarsch

Durch die milderen Winter in den letzten Jahren gelingt es Stechmücken immer besser zu überwintern. Diese Stechmücken können das Myxomatosevirus bis zu sieben Monate beherbergen. Ihre Stiche lösen schon im Frühjahr die ersten Krankheitsfälle aus. Warme und feuchte Sommer andererseits sind für Stechmücken ideale Voraussetzungen um sich explosionsartig zu vermehren. So kommt es, dass wir in Deutschland eine spürbare Zunahme von Myxomatosefällen zu verzeichnen haben.

Was ist Myxomatose?
Myxomatose ist eine für Kaninchen tödliche Virusinfektion, die nach Krankheitsausbruch nicht mehr wirksam behandelt werden kann. Vier bis zehn Tage nach der Ansteckung kommt es zu Hautveränderungen. Schwellungen am Kopf und am After, an den Ohren werden sichtbar. Augenausfluss und Nasenausfluss und massive Atembeschwerden kommen dazu. Die Tiere können nicht mehr fressen, werden häufig blind und verfallen zunehmend. Viele der Tiere sterben. Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht, es kann nur symptomatisch behandelt werden. Allein die rechtzeitige Impfung schützt.

Wie verbreitet sich Myxomatose?
Das Virus wird durch stechende Insekten, vor allem durch Mücken, übertragen. Die direkte Ansteckung von Kaninchen zu Kaninchen ist eher selten. Allerdings kann durch verseuchtes Gras oder Löwenzahn auch eine Übertragung erfolgen. Deshalb sollt Futter vom Feld gewaschen werden.
Auf Grund der zahlreichen Übertragungswege sollten auch Kaninchen in der Heimtierhaltung geimpft werden.

Wie funktioniert die Schutzimpfung?
Die ständige Impfkommision vet. des bpt empfiehlt die Grundimmunisierung ab der vierten Lebenswoche und eine zweite Impfung vier Wochen später. Danach eine Auffrischung nach sechs Monaten. In bekannten Myxomatosegebieten wird eine Auffrischung alle sechs Monate angeraten.